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Füttern von Eichhörnchen 🐿


„Es ist quasi unmöglich einem Eichhörnchen beim Klettern zuzugucken und gleichzeitig schlecht drauf zu sein.“ 

Jetzt mal ehrlich.. sogar im Erwachsenenalter erfreuen wir uns doch an den kleinen Nagern, die schnell und flink durch die Bäume huschen. 

Und nicht umsonst heißt es: 

„Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.“ 

Eichhörnchen sind tagaktiv und halten keinen Winterschlaf, sondern eine Winterruhe. 
Das heißt, dass sie im Winter nur wenige Stunden am Tag aktiv sind. 
Und diese wenige Stunden verbringen sie mit der Nahrungssuche. 
Im Herbst legen sie sich fleißig Verstecke an, die sie in den kalten Wintermonaten dann plündern wollen. Doch nicht selten finden sie ihre mühsam angesammelten Nahrungsdepots gar nicht wieder. 

Das hat verschiedene Gründe: 

Zum Einen kommen sie durch Frost und Schnee nicht mehr an die unterirdischen Verstecke ran. 

Zum Anderen fangen die versteckten Samen im Laufe der  Zeit an zu keimen, sodass Sträucher und Bäume entstehen. 
Damit sorgen die Nager für neuen Baumbestand, haben aber leider nichts zu fressen. 

Neben den genannten Gründen, gibt es noch weitere Aspekte, die die Nahrungssuche generell erschweren. 

Durch den Klimawandel und die damit verbundenen heißen, trockenen Sommer ist die Fruchtreife der Nahrung nicht gegeben. 

Außerdem sorgen die forstwirtschaftlich bedingte Abnahme der Mischwälder und der Rückgang an Kiefern-, Fichten- und Laubbäumen in den Städten für ein deutlich geringeres Nahrungsangebot. 

Vor allem im Winter brauchen die Nager aufgrund der Kälte eine erhöhte Energiequelle. Gerade im Februar, während ihrer 38-tägigen Schwangerschaft und auch wenn die Jungtiere zur Welt kommen. Denn.. die jungen Nager wollen versorgt werden. 

Es gibt verschiedene Organisationen die eine Zufütterung für nicht notwendig halten, da die Bestände natürlichen Schwankungen unterliegen, die durch das Nahrungsangebot reguliert werden. 
Doch gerade durch die o.g. Gründe wie Abholzung von Wäldern und Klimawandel gibt es auch viele Stimmen die sich für eine Zufütterung aussprechen. 

Bei einer artgerechten Zufütterung sind dann aber einige Aspekte zu beachten: 

Da das Nahrungsangebot im Herbst und im Winter gering ist, ist dies die beste Zeit zuzufüttern.

Die Nahrungsquelle bringt ihr am besten in etwa 2m Höhe an. Hier fühlen sich die scheuen Tiere wohl. In den hohen Bäumen befindet sich ihr natürlicher Lebensraum. So sind sie vor anderen Tieren wie z.B. Katzen besser geschützt. 


Außerdem können sie sich in der Höhe schnell zurück ziehen.
Achtet hier auch auf ausreichend Versteckmöglichkeiten. Auch wenn die Tiere süß anzusehen sind, sollten wir tunlichst darauf achten, dass sie ihre natürliche Scheu nicht verlieren, um sie so vor Gefahren der Umwelt zu schützen. 

In unserem Store findet ihr das Futterhaus von Gardemics. 
Mit den passenden rostfreien Aluminiumnägeln könnt ihr das Häuschen ganz einfach am Baum (oder auch am Gartenzaun) anbringen, ohne den Baum zu beschädigen. 

Da die kleinen Nager das Vorgehen an den Futterhäuschen zunächst nicht verstehen, legt einfach ein paar Nüsse auf die Plattform oder klemmt sie zwischen den Deckel und die Seitenwand.
Es macht Spaß die Tiere aus der Ferne dabei zu beobachten, wie sie sich am Futterhaus verhalten.

Die Futterstelle muss regelmäßig gereinigt werden, um Krankheiten vorzubeugen. 
Hierzu einfach das Glas nach oben herausziehen und das Häuschen mit einem Handbesen säubern.


Außerdem solltet ihr auch Wasser für die kleinen Nager bereitstellen. Aber auch das Wasserangebot in einer für das Eichhörnchen angenehmen Höhe. Hängt hier beispielsweise eine Vogeltränke neben das Futterhaus. 

Für das richtige Nahrungsangebot, hier noch eine Auflistung mit geeigneten Nahrungsmitteln:

 - Walnüsse und Haselnüsse (keine Erdnüsse!) 

- Bucheckern 

- Sonnenblumenkerne 

- Samen von Kiefern, Fichten und Tannen 

- Mais (getrocknet) 

- Maronen 

- Rosinen, Äpfel und Möhren (getrocknet) 

!!Keine Mandeln, da diese Blausäure enthalten. Blausäure ist für Eichhörnchen tödlich!! 

!!Nicht nur mit Weichnahrung wie Obst und Gemüse füttern, da die immer nachwachsenden Zähne der Nager durch das Nagen abgearbeitet werden müssen. Wenn Weichnahrung in kleinen Mengen zugegeben wird, muss es regelmäßig ausgewechselt werden, da es sonst anfängt zu schimmeln!! 

Wir wünschen euch viel Spaß bei der Umsetzung und beim Beobachten! 

 

 

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